Die Wetterprognose zeigt für heute den 28.2.2026 sonniges Wetter an, dann nur noch Regen. Nach einem kurzen Hotel-Frühstück und dem eigentlich für uns angesetzten Ruhetag, disponieren wir kurzfristig um. El Chaltén liegt 400 m.ü.M. und Loma del Pliegue Tumbado, den wir in rund 10km Entfernung und einer Höhe von 1520 m.ü.M. besteigen wollen, soll gemäss maps.me in 2 Std. 50 Min. erreicht werden. Ein Aussichtspunkt auf die imposanten Gletscher und die Laguna Torre, die wir gestern erklommen haben. Hier folgt unsere persönliche Statistik. 21km hin und zurück, gestoppte Zeit vom Eingang in den Nationalpark bis auf den Gipfel und zurück sind 7 Std. 19 Min.. Runde 2, 5 und 7 sind unsere eingelegten Pausen, in Summe also 1 Std. 11 Min. Das ergibt also eine effektive Wanderzeit von 6 Std. und 8min. Ganz passabel, wie wir beide finden.

Nun gut, die Wanderung beginnt kurz nachdem wir den Ortsausgang von El Chaltén verlassen und den Río Fitz Roy überqueren. Hier schon vorbemerkt, wie wichtig es ist sich nach dem Zwiebelprinzip zu kleiden. Und die teure Goretex Windjacke war ebenfalls kein Fehlkauf. Aber ich greife vor.

Nach knapp einer Stunde wandern unsere erste Pause an einem wunderbaren schattigen Plätzchen auf einem knorrigen Baumstrunk mit Blick auf den Berg Solo. Der heisst angeblich so, weil er etwas abseits von dem berühmteren Gipfel Trio um den Fitz Roy steht und weil er fast nie von den Wolken verdeckt wird.
Noch ein Selfie machen mit meiner neuen Foto-Filmkamera. Wie geht das nochmal mit dem Selbstauslöser an der Kamera? Es scheint mir, als sei ich ein bisschen aus der Übung gekommen.

Nach gut 1100 m.ü.M. hört auch schon die Baumgrenze auf. Also wesentlich niedriger als in der Schweiz. Hier bläst uns ein starker und eisiger Wind entgegen. Ich habe kurz vor unseren Ferien meine geliebte Arcteryx Jacke zum Transa gebracht zur Beurteilung, ob sich eine weitere Reparatur lohnt. Tat es nicht, aber nach 15 Jahren kann man dann auch wieder mal eine neu Jacke kaufen. Und es ist einfach herrlich warm in ihr.

So steigen wir also in Runde 4, in 35 Minuten nochmals ca. 280 Höhenmeter zum Aussichtspunkt hoch. Nina sicheren Tritts voraus, ganz zum Ende hin nochmals ein wenig klettern. Ja man muss sich den Gipfel wirklich erkrakseln.
Die Panoramaaussicht hat sich wirklich gelohnt. Das Wetter hält gerade noch vornehm zurück, damit wir die Aussicht geniessen und fotografieren können. Erst beim Abstieg zieht eine Regenwand von der Lagune her in unsere Richtung, aber wir sind schneller.

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