Es ist Dienstag 10. März 2026 und wir stehen wieder einmal zeitig auf der Matte. einmal mehr staunen wir über den Ausblick auf die Cuernos direkt vor unserer Nase. Um 07:00 Uhr fahren wir wie geplant rund eine Stunde mit unserem Auto zum Welcome Center, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Die Wanderung ist ein Teil der bekannten W-Track-Wanderung. Hin und zurück sind es gut 21km und 1600 Höhenmeter (Auf- und Abstieg zusammengerechnet). Das wichtigste ist, seinen Pace zu finden und sich von den vielen Wandergruppen und Individuen nicht beirren zu lassen. Genau so handhaben wir es dann auch und kommen nach 1.5h (Runde 1) auch im Camp Chilenos an. Hier herrscht ein reges Treiben von Wanderer welche hier übernachtet haben und solche die wie wir erst mal ankommen. Wir gönnen uns eine Cola und bestellen uns was zum Essen für die nächste Pause.

Nach ein paar Hampfeln Nüssen und dem Zucker (Cola) machen wir uns weiter auf den Weg nach oben. Nach einer 5/4 Stunde (Runde 3) erreichen wir die Ranger-Station, ein letztes Mal die Möglichkeit zivilisiert zu pinkeln und die letzte Etappe auf uns zu nehmen. Jetzt wird es nochmals richtig steinig und wir müssen uns etwas mehr anstrengen. Das gute Temp können wir beibehalten und so schaffen wir es nach einer weiteren 3/4 Stunde (Runde 5) ganz nach oben.
Unterwegs habe ich mit meinem iPhone einen 3D Scan einer Stelle gemacht.
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Die Spitze der Nadel ist ein bisschen im Wolkenmeer , aber das stört uns wenig. Wir sind munter und zufrieden, dass wir so gut voran gekommen sind. Wir vertilgen unser Sandwich, füllen unsere Thermoskannen mit Frischwasser aus der Lagune und brechen nach gut einer Stunde wieder auf (Runde 6). Bekanntlich ist der Abstieg immer etwas anstrengender. Wir sind froh um unsere Wanderstöcke um die hohen Tritte und somit die Schläge auf die Knie etwas abzumildern. Nach 1h 50 Minuten erreichen wir wieder das Camp Chilenos (Runde 7). Ich brauche eine längere Pause, setzt das Gewicht der Kamera auf meinem Rücken zu. Nina entlastet mich und nimmt mir einiges an Gewicht ab. Nach einer 3/4 Stunde machen wir uns dann auf zur letzten Etappe, die wir dann nach 1.5h Stunden endlich abschliessen können. Nach 9 Stunden und 20 Minuten sind wir endlich wieder auf dem Parkplatz mit zittrigen Knien, glücklich und erschöpft.

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